Die ExpertInnen des Smart Hero Award 2017 stellen sich vor

03
MAI
2017
Collage ExpertInnen

Im Zuge des Bewertungsverfahrens werden durch das Smart Hero Team die Beiträge festgestellt, die den Wettbewerbsanforderungen in hohem Maße entsprechen. Die so ermittelten Beiträge werden anschließend durch das Expertengremium beurteilt, welches auf der Basis eigener Expertise eine Auswahl von Beiträgen für die Jurybewertung nominiert.

Portrait:Joana Breidenbach
Joana Breidenbach © Nils Hasenau

Joana Breidenbach: "Sozialer Zusammenhalt ist in Zeiten der großen Veränderungen eine unserer wichtigsten Aufgaben. Wir können und müssen die Digitalisierung inklusiv gestalten; dabei spielt zivilgesellschaftliches, digitales Engagement eine bedeutende Rolle."

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Biographie

Joana Breidenbach ist promovierte Kulturanthropologin und Autorin zahlreicher Bücher zu den kulturellen Folgen der Globalisierung. Etwa: Tanz der Kulturen (Rowohlt 2000), Maxikulti (Campus 2008) und Seeing Culture Everywhere (Washington Press 2009). Joana Breidenbach ist Mitgründerin von betterplace.org und Gründerin des betterplace lab.



Portrait: Dagmar Hirche
Dagmar Hirche © Wade

Dagmar Hirche: "Gesellschaftlicher Zusammenhalt auch in der Digitalen Welt, geht das? Wir sagen JA, wenn wir gemeinsam alle teilhaben lassen, egal ob jung oder alt, heimisch oder noch fremd. Erfolgreich sind wir, wenn alle Generationen gemeinsam, wertschätzend, kreativ und aktiv Projekte umsetzen. Dies lässt sich einfacher über die sozialen Netzwerke organisieren und verbindet Jung und Alt, heimisch und noch fremd. Es gibt viele beeindruckende Projekte, die zum Nachmachen nur so einladen. Das zeigt der Smart Hero Award auch in 2017!“


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Biographie

Dagmar Hirche ist seit 2001 Geschäftsführerin der Aulis Consult GmbH Unternehmensberatung und verfügt über langjährige Führungserfahrungen in mittelständischen Unternehmen der Dienstleistungsbranche. Sie ist Gründungsmitglied und Vorstandvorsitzende von Wege aus der Einsamkeit e.V. (WadE). Sie referiert zudem zu den Themen Alter, Lebensfreude, Digitalisierung und soziale Medien.



Portrait:Lena-Sophie Müller
Lena-Sophie Müller © CC BY 4.0, A. Bedoy

Lena-Sophie Müller: “Soziales Engagement - der Kit unserer Gesellschaft - verlagert sich zunehmend auch ins Netz. Es zeigt sich immer deutlicher: Das Digitale kann gut genutzt werden, um effiziente und sehr wirkungsvolle Hilfe zu gewährleisten und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Liegt uns die Zukunft am Herzen, müssen wir daher auch das digitale Ehrenamt stärken und fördern.“

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Biographie

Lena-Sophie Müller ist seit 2014 Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins Initiative D21 e.V. In dieser Position ist es ihr Anliegen, die gesellschaftlichen Implikationen der Digitalisierung in Deutschland aufzuzeigen und positiv mitzugestalten. Sie diskutiert als Expertin der digitalen Transformation auf verschiedenen Podien und hält Vorträge rund um die Themen der Digitalisierung.

Vor der Initiative D21 arbeitete sie seit 2008 als Wissenschaftlerin am Fraunhofer-Institut FOKUS in Berlin und hat dort zahlreiche Verwaltungsmodernisierungs- und E-Government-Projekte mit der Industrie und der öffentlichen Verwaltung auf EU-, Bundes-, Landes- und Kommunalebene geleitet. Ab 2010 verantwortete sie dort auch das Zentrum für Interoperabilität. Frau Müller studierte Politikwissenschaft in Sydney (Australien) und Potsdam.

Die Initiative D21 ist Deutschlands größte gemeinnützige Partnerschaft von Wirtschaft und Politik für die digitale Gesellschaft. Der gemeinnützige Verein umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von rund 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ziel ist es, die digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

Lena-Sophie Müller engagiert sich ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen. Sie ist Beiratsmitglied des Zukunftskongress Staat und Verwaltung, Gründungsbeiratsmitglied des Fraunhofer Gesellschaft Alumni e.V., Mitglied des Beirat “Innovative Verwaltungsentwicklung” der Freien Hansestadt Bremen, Mitglied des Advisory Boards von Code for Germany, sowie Beiratsmitglied von Jeder kann Programmieren/Start Coding!



Portrait: Philipp Otto
Philipp Otto © Bettina Volke

Philipp Otto: "Unterstütze jemanden, den du noch nicht unterstützt. Bei einer Idee, bei einer Frage oder bei ihrem sozial-politischen Engagement. Dann sind wir einen Schritt weiter."

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Biographie

Philipp Otto ist Gründer und Executive Director der iRights.Lab GmbH. Die Arbeitsschwerpunkte des Rechtswissenschaftlers und Beraters liegen in der strategischen Entwicklung von Strukturen, Konzepten und Modellen zur schnellen und konstruktiven Bewältigung von Herausforderungen, die durch die Digitalisierung und das Internet für die Politik, sowie öffentliche und private Einrichtungen entstehen. Er ist Herausgeber des Informationsportals iRights.info sowie Gründer des Verlages iRights.Media. Er ist zudem Herausgeber der jährlich erscheinenden Publikation "Das Netz - Jahresrückblick Netzpolitik". Für die amerikanische NGO Freedom House ist er seit mehreren Jahren deutscher Berichterstatter für den Bericht „Freedom on the Net“. Philipp Otto konzipierte und veröffentlichte darüber hinaus eine Vielzahl an Publikationen, Büchern und strategisch-politischen- sowie wissenschaftlichen Analysen.

Philipp Otto war Visiting Researcher beim Berkman Center for Internet & Society an der Harvard University, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Mitgliedern des Deutschen Bundestags für den damaligen Unterausschuss Neue Medien und die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft. Er ist vielfach Mitglied von Jurys und Expertenkommissionen und berät mehrere Bundes- und Landesministerien wie auch die Europäische Kommission in digitalen Fragestellungen. Er ist weiterhin Delegationsmitglied des Chinesisch-Deutschen Rechtsstaatsdialogs. Zudem war er vielfach Sachverständiger bei Expertenanhörungen in Landtagen sowie im Deutschen Bundestag.



Portrait: Chadi Bahouth
Chadi Bahouth

Chadi Bahouth: "Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist ein sinnvolles und fragiles Element unseres Zusammenlebens, das zu bewahren jedem höchste Priorität sein sollte. Denn sobald auch nur ein starker Akteur aus dem Kreislauf ausscheidet, erschwert sich das Leben für alle Schwächeren signifikant."

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Biographie

Dr. Chadi Bahouth ist ein überaus kommunikativer und offener Kopf, promovierter Politologe, ausgebildeter Journalist und Trainer. Er arbeitet als Dozent für politische Themen und als Redakteur und Moderator für Radio und Print. Als 2. Vorsitzender der Neuen deutschen Medienmacher setzte er sich für mehr Vielfalt in der deutschen Medienlandschaft ein.

Im Ausland war er für das Auswärtige Amt, den Deutschen Entwicklungsdienst (jetzt GIZ) und die Europäische Kommission tätig.

Sein aktueller Schwerpunkt ist Migration/Integration. Seine Expertise für migrationspolitische Themen hat er in the field erhalten. So leitete er u.a. ein Quartiersverfahren in Berlin Neukölln und war als Dialogmoderator für die Bundeszentrale für politische Bildung an diversen Berliner Brennpunktschulen tätig. Ferner arbeitete er für das Integrationsprojekt Berlin braucht dich!

Zurzeit leitet er eine Reihe zur demokratischen Bildung für Geflüchtete aus arabischsprachigen Ländern für die Friedrich-Ebert-Stiftung, die er auch entwickelt hat. Um den Personenkreis besser erreichen zu können, finden die Seminare in arabischer Sprache statt, somit wirkt das Projekt integrativ und nachhaltiger.



Portrait: Dr. Susanne Lang
Dr. Susanne Lang

Dr. Susanne Lang





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Biographie

Dr. Susanne Lang, Politikwissenschaftlerin (Diplom) und Doktorin der Philosophie, leitet das CCCD seit seiner Gründung im Jahr 2005 und arbeitet im In- und Ausland als Beraterin, Trainerin und Publizistin. Ihre Themen: strategisches Corporate Citizenship, Partnerschaften zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen, Corporate Volunteering. Neben der Rolle und Verantwortung von Unternehmen in der Bürgergesellschaft gehören zu ihren Schwerpunkten außerdem die Förderung von Zivilgesellschaft, bürgerschaftlichem Engagement, Demokratie und Beteiligung.

Bevor sie sich selbstständig machte und zur gemeinnützigen Unternehmerin wurde, arbeitete sie im öffentlichen Dienst, u.a. als Sozialreferentin in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, sowie für die Friedrich-Ebert-Stiftung, der sie auch heute noch eng verbunden ist: als Mitbegründerin des Arbeitskreises „Bürgergesellschaft und Aktivierender Staat“ sowie als freiberufliche Politikberaterin im Ausland.



Portrait: Dr. Rainer Sprengel
Dr. Rainer Sprengel

Dr. Rainer Sprengel